Meldung vom 27.01.2026
Stefan Babinsky, Benjamin Raich, Rainer Schönfelder, Reinfried Herbst und Toni Giger ziehen eine Kitzbühel-Bilanz – und erzählen von den größten Erfolgen bei Olympia. Auch Franz Klammer blickte zurück auf seinen Olympiasieg vor 50 Jahren in Innsbruck und betont, wie wichtig der Slalomsieg von Manuel Feller und Platz 3 von Stefan Babinsky im Super-G für das ganze ÖSV-Skiteam vor Olympia war. Außerdem spricht Hermann Maier im Exklusiv-Interview über Streif-Sieger Giovanni Franzoni, Marco Odermatt und zieht Vergleiche mit sich selbst. Die Sendung ist ab sofort bei
ServusTV On zum Nachsehen!
„Es war gestern eine gewaltige Stimmung und alle haben eine Riesenfreude gehabt. Es waren ganz viele Leute mit feuchten Augen im Zielbereich.“
Benjamin Raich über die Emotionen nach dem Slalomsieg von Manuel Feller
„Wir haben den Sieg im Slalom gebraucht, nachdem es in der Abfahrt nicht so gelaufen ist, wie wir uns das erhofft haben.“
Franz Klammer über den Slalomsieg in Kitzbühel
„Manuel ist immer in seinem Tunnel drinnen, auch oft nach dem Interview. Er hat aber kurz einen Blick an mich gerichtet und da habe ich meinen imaginären Hut gezogen.“
Benjamin Raich über Glückwünsche an Manuel Feller
„Die Ausgangssituation mit Platz vier nach dem ersten Durchgang war schon eine Position, die ihm geschmeckt hat.“
Reinfried Herbst weiter über Manuel Feller
„Manuel kann das jetzt leicht verkraften, was die Rennen davor war.“
Reinfried Herbst über Manuel Feller
„Felli hat jetzt eine ganz große Lebensaufgabe erreicht. Das kann jetzt zwei Seiten haben. Die eine Seite kann sein, dass er durch den Druck und den Erfolg eventuell die Konzentration anfällt. Andererseits kann es natürlich so sein, dass er so befreit fahren wie kein anderer.“
Reinfried Herbst über Manuel Feller auf Blick Olympia
„Das Ziel soll sein, dass sie wissen, dass sie Großes erreichen und aus dieser Saison noch etwas Tolles machen können.“
Reinfried Herbst über das Slalom-Team für Olympia
„Kitzbühel war uns zu wenig. Neunter und zehnter Platz. Der 17. Platz von unserem jungen Slalomfahrer Fabian Schwarz hat uns hingegen sehr gefreut.“
Toni Giger über die VAN DEER-Red Bull Sports Fahrer in Kitzbühel
„Es sind unglaublich schöne Momente und es ist auch das, für was man jahrelang hart arbeitet. Für das trainiert man, für das investiert man so viele Stunden, Sekunden und Minuten, dass man dann dort stehen kann.“
Stefan Babinsky über die Siegerehrung nach dem Super-G auf der Streif
„Wenn man in Kitzbühel abschwingt und dann grün sieht, ist es einfach ein cooles Gefühl.“
Stefan Babinsky über seinen dritten Platz im Super-G
„Es fehlt nicht so viel, wie es die Resultate zeigen. Deswegen bin ich trotz der Kitz-Ergebnisse sehr zuversichtlich für Olympia.“
Franz Klammer glaubt an die ÖSV-Abfahrer
„Es ist ein großes Privileg Österreich bei den Olympischen Spielen zu vertreten.“
Stefan Babinsky über seine Olympia-Nominierung
„Neben Ski muss man vor allem Mut, Entschlossenheit und Erfahrung mitbringen.“
Hermann Maier über das Erfolgsrezept auf der Streif
„Es sind zwei Stellen entscheidend. Steilhangausfahrt und wie es früher war der Hausberg mit der Kompression.“
Hermann Maier über seine Schlüsselpassagen auf der Streif
„Der Sieg war sicherlich hart erarbeitet, weil es gibt immer sehr viele, die für den Sieg infrage kommen. Es gibt sehr viele Namen, die alle möglichen Abfahrten gewonnen haben, aber Kitzbühel geht in der ganzen Vita ab. Von dem her ist es gar nicht so leicht dieses Rennen hier zu gewinnen.“
Hermann Maier über seinen Kitz-Sieg
„Giovanni Franzoni ist noch kein Taktiker, das ist das Schöne. Wenn man noch jung ist und noch nicht so lange im Geschäft ist, da packt man seine gesamte Leidenschaft in jeden Lauf. Da fährt man jedes Training voll. Die Arrivierten sind dann schon ein bisschen taktisch unterwegs.“
Hermann Maier über Abfahrts-Sieger Giovanni Franzoni
„Wenn ich den Marco Odermatt anschaue und dann schaue ich mir meine Rennen von früher an, dann sehr ich nicht viel Unterschied, ziemlich ähnlich.“
Hermann Maier sieht Parallelen zwischen Marco Odermatt und ihn
„Die paar Jungen, die richtig gut angesetzt haben, die haben sich verletzt und jetzt bleiben nur mehr die Routiniers übrig und die müssen liefern. Das ist im Moment leider nicht möglich.“
Franz Klammer über die Abfahrtskrise beim ÖSV
„Das Bild schaut gerade viel schlechter aus, als es wirklich ist.“
Rainer Schönfelder über das ÖSV-Abfahrtsteam
„Grundsätzlich ist ja das Potential da. Ich brauche ja nur im Super-G hinschauen, da sind sie die beste Mannschaft. Da liegen wir ein ganzes Stück vor den Schweizern. Auch wenn es zwei unterschiedliche Disziplinen sind, haben sie sehr viel miteinander zu tun.“
Toni Giger über das ÖSV-Speed Team
„Aus meinem Gefühl heraus, glaube ich, dass man es vielleicht manchmal zu viel erzwingen will und vielleicht auch von der Linie zu viel riskiert.“
Toni Giger über eine Fehleranalyse
„Dem ist alles egal und der ist einfach im Moment, deswegen ist er auch so gut. Er hat diese schwere Phase hinter sich aus dem Sommer, wo sein Zimmerkollege gestorben ist. Das kann man sich gar nicht vorstellen, was das für so einen Burschen heißt. Er hat es offensichtlich in einen Schub ummünzen können.“
Benjamin Raich über Giovanni Franzoni
„Man sieht am Ende des Tages welchen Druck der Sportler hat, den er sich aber auch selber macht. Wenn man die ganzen Emotionen gesammelt sieht, und das waren viele in letzter Zeit, sieht man, dass sie auch nur Menschen sind.“
Reinfried Herbst über Emotionen im Skisport
„Bei mir wäre es kritisch geworden, wenn es damals Social Media gegeben hätte, weil dann hätte es mir bei ein paar Geschichten den Boden unter den Füssen weggezogen.“
Rainer Schönfelder über den feiernden Rainer Schönfelder
„Ich habe das eine oder andere Video konfisziert damals.“
Toni Giger über seine feiernden Schützlinge
„Er hat am Vortag den Super-G gewonnen und dann wollte er unbedingt die Abfahrt gewinnen. Dann ist er wirklich richtig down. Das ist schon ein bemerkenswertes Zeichen, wie unbedingt er das auch will. Auch ein Odermatt ist nur ein Mensch und er muss bei jedem Rennen alles aus sich herausholen.“
Benjamin Raich über Marco Odermatt
„Seitdem der Harti Weirather das ganze Event über hat, hat er alles noch einmal gehoben. Das merkt jeder der nach Kitzbühel kommt, dass es jedes Jahr auf einem neuen Level ist.“
Rainer Schönfelder über das Party-Leben in Kitzbühel
„Egal wo ich hinkomme, glaubt jeder, dass ich Ziehharmonika spielen kann. Jeder gibt mir eine in die Hand, dabei habe ich gar keine Ahnung davon.“
Franz Klammer über ein Foto aus seiner aktiven Karriere mit einer Ziehharmoniker
„Ich wollte immer Skifahren. Was es wird, habe ich nie genau gewusst. Dann bin ich doch ein erfolgreicher Abfahrer geworden. Dann kann ich auch bei Olympia mitfahren und gewinne das noch. 50 Jahre später ist es immer noch so, wie wenn es gestern gewesen wäre.“
Franz Klammer über seinen Olympiasieg 1976
„In den Trainings bin ich eigentlich nicht gut gefahren und war nie happy. Wir haben sieben Trainingsläufe gehabt und in jedem bin ich langsamer geworden als schneller.“
Franz Klammer über die Trainingsläufe vor seinem Erfolg
„Wir waren alle vor dem Fernseher und haben mitgefiebert. Ich war 13 Jahre alt und da hat es nur Skifahren gegeben, schon Tage zuvor. Das war wirklich unglaublich.“
Toni Giger über den Klammer Olympiasieg 1976
„Es hat mein Leben gravierend verändert. So ein Olympiasieg, wenn du vor allem als Favorit hinfährst und zwei Jahre lang ist der Druck aufgebaut worden. Das habe ich einfach gewinnen müssen, denn wenn ich fast alle Rennen davor gewinne und Olympia nicht, dass wäre für mich schon ein Drama gewesen.“
Franz Klammer über seinen Olympiasieg
„Wir haben damals alle gewusst, dass bei Olympia die Karten komplett neu gemischt werden. Für alle Beteiligten. Das wird auch heuer so sein und da darf keiner seine Chance missen.“
Rainer Schönfelder über das Spezielle an Olympia
„Benni ist runtergekommen und hat nicht gecheckt, dass er vorne ist. Der schaut wie ein Auto. Dann habe ich dem Benni die Ski abschnallen müssen, weil der hätte die Ski nie abgeschnallt und wäre mit denen schlafen gegangen. Erst als wir ihn auf die Schulter genommen habe, hat er gecheckt, dass er gewonnen hat.“
Rainer Schönfelder über den Olympiasieger Benjamin Raich
„Eigentlich wollte ich damals nur eine Wohnung und dann ist ein Freund gekommen, dass er da etwas wisse. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich kein Geld habe und dass es sich nicht ausgeht. Ich brauch eine Wohnung in der Nähe von Rif zum Trainieren. Dann hat es sich gut ergeben, dass es in Kitzbühel ganz gut gegangen ist mit dem Preisgeld. Das war schon alles eine gute Ablenkung damals.“
Reinfried Herbst über seinen Hauskauf vor Olympia
„Der Lauf war unglaublich schwierig und da war es schon super, dass wir Athleten am Start gehabt haben, die ein Selbstbewusst gehabt haben und die schon eine Medaille gehabt haben.“
Toni Giger über den 2. Durchgang
„Es war einer der schönsten und größten Tage, die ich als Betreuer miterleben durfte.“
Toni Giger über den Dreifach-Olympiasieg
„Im ersten Durchgang, nach dem zweiten Drittel, habe ich mir durch das viele Blinzeln und das scharfe Fokussieren die Linsen selber auf das Brillenglas hinausgeschossen.“
Rainer Schönfelder über ein Missgeschick im ersten Durchgang
„Nach dem siebten Platz im ersten Durchgang war ich nicht zufrieden und dann habe ich in einer ruhigen Stunde im Wald ein paar Tränen vergossen. Normal bin ich eine harte Sau, aber das hat mich sehr angezipft.“
Rainer Schönfelder weiter über den Olympia-Slalom
„Ich war eigentlich sehr locker dazwischen, denn ich habe mir gedacht: „19 Hundertstel. Das ist ja eh nichts. So blöd kann ich im zweiten Durchgang gar nicht tun, da mache ich meine Medaille. Ich war so selbstsicher in dieser Situation.“
Reinfried Herbst über sein Verhalten zwischen den zwei Durchgängen
„Wir waren ja wirklich sehr erfolgreich als Mannschaft, das war für die anderen nicht gerade sympathisch.“
Benjamin Raich über das damalige erfolgreiche ÖSV-Team
„Man muss einfach gut analysieren, verstehen warum es passiert ist, einfach alle Hausaufgaben saubermachen. Eine gute produktive Stimmung schaffen und dann ist alles möglich. Man muss sich einfach etwas zutrauen, und wenn man das wirklich tut, ist sehr viel möglich.“
Benjamin Raich glaubt an das ÖSV-Team bei Olympia
„Du kannst sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren in allen Disziplinen eine Medaille machen.“
Reinfried Herbst blickt positiv auf Olympia
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