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Ghörig oder gar net – Im Vorarlberger Oberland

"Heimatleuchten" am Fr., 30.10., ab 20:15 Uhr

Leonie Bickel posiert für ein Foto
© ServusTV / Südkino
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Früh morgens holt Leonie Bickel mit ihrem Opa die Kühe, nachmittags serviert sie Käsknöpfle und Kaiserschmarren auf der Breithornalpe. Ihre Oma machte aus einem alten Kuhstall eine der beliebtesten Alphütten im Großen Walsertal, heute führt Leonies Mutter den Betrieb. Geschichten von Menschen, die ihren Weg finden, egal wie schwierig er ist.
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Egal wie hoch die Berge oder wie knifflig die Herausforderungen sind – mit der richtigen Einstellung und einem "Nit lugg lo!" (nicht aufgeben) lässt sich in der Region zwischen Großem Walsertal, Klostertal, Bludenz und Montafon beinahe jedes Problem lösen. Wo Beharrlichkeit auf Bodenhaftung mit Innovationsgeist treffen, warte die Menschen nicht darauf, dass es leichter wird. Zwischen Amboss, Alpe, Wald und Höhenfeuer erzählen sie davon, kompromisslos den eigenen Weg zu gehen – und davon, was möglich wird, wenn Aufgeben keine Alternative ist.

Da ist Johannes Neumayer, der seinen sicheren Job gegen die jahrhundertealte Schmiede der Schattenburg bei Feldkirch eingetauscht hat. Der Walgauer Drechsler Peter Andres, der aus seiner Liebe zum Holz Kunst macht und es mit der größten gedrechselten Holzschale der Welt sogar ins Guinnessbuch geschafft hat. Daniela Kräutler, die sich als Hufschmiedin in einer Männerdomäne durchgesetzt hat und Pferde annimmt, an die sich andere nicht heranwagen. Und dann die 13-jährige Leonie, die in den Sommerferien als Kleinhirtin arbeitet. Im Klostertal hat Hauben-Koch Tobias Schöpf die Wirtschaft Traube wiederbelebt und sucht immer neue Geschmäcker aus der Natur. Diese gesund zu halten und für Nachwuchs im Wald zu sorgen, das ist für Günter Dünser in Schnifis eine Aufgabe, die mit hohem Risiko verbunden ist. Er der Mann für "steile Fälle".

Im Großen Walsertal zeigt die Bergrettung Damüls beim Höhenfeuer, wie wichtig Zusammenhalt ist: Was spektakulär aussieht, schweißt ein Team zusammen, das sich im Ernstfall blind vertrauen muss. Auf der Alpe Hutla wiederum bereitet Floristin Petra Rinderer kunstvolle Gestecke für den Alpabtrieb vor, während ihr Mann Lothar die Tiere auf den Weg ins Tal einstimmt – unterstützt von der ganzen Familie.

Über „Heimatleuchten“
Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt „Heimatleuchten“ – wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen. „Heimatleuchten“ ist immer freitags ab 20:15 Uhr ein Programm-Highlight bei ServusTV. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es bei ServusTV On.

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