Meldung vom 14.05.2026

Österreichs wunderbare Jahre: Unsere 70er

Do., 25.06., ab 20:15 Uhr

Zwischen traditionellen Rollenbildern und neuen Freiheiten erleben die 1970er-Jahre einen gesellschaftlichen Wandel. Mit wachsendem Wohlstand kommen Zelturlaube, Cordoba-Euphorie und Formel-1-Fieber. Der dritte Teil von "Österreichs wunderbare Jahre" blickt auf ein besonders buntes Jahrzehnt der Zweiten Republik.
In den 1970er-Jahren beginnen die Menschen langsam. ihre eigenen Träume zu verwirklichen: Ein eigenes Haus, ein eigener Garten oder mit dem eigenen Auto schöne Orte erkunden. Häuslbauer und Heimwerker werden zum Wirtschaftsfaktor. Karlheinz Essl gründet mit Baumaxx den ersten Baugroßmarkt. Auch der Fremdenverkehr nimmt den Schwung des Wohlstands mit, gewinnt zusehends an Bedeutung. Ganze Regionen blühen touristisch auf. An der Adria-Küste, aber auch an Österreichs Seen werden Wiesen und Ufer zu Campingplätzen.

Bei den Nationalratswahlen 1971 erringt Bruno Kreisky erstmals eine absolute Mehrheit. In Deutschland, in Schweden, in Österreich beginnt ein sozialdemokratisches Jahrzehnt. Die künstlerische Avantgarde der 1968er-Generation kommt mit Zeitverzögerung nach Österreich. Sie definiert das Jahrzehnt. "In den 70er kam wieder besonders für uns Künstler ein großes Hochgefühl. Da war der erste Aufschwung in Österreich, der ganz große", schwärmt Schauspiel-Ikone Erni Mangold. Auf den Hochschulen werden Autoritäten in Frage gestellt. Auf den Aufbruch folgt Ernüchterung. Österreichs erstes - und einziges Atomkraftwerk - wird fertiggestellt. Spät, aber laut formiert sich der Protest aus ganz unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.

Eine Generation von schnellen Männern aus Österreich dominiert die Formel 1: Jochen Rindt, Niki Lauda und Helmut Marko. Letztgenannter kann sich noch sehr genau an die Grundstimmung erinnern: "Atmosphärisch war die damalige Zeit schon ganz was anderes, viel freundschaftlicher – meistens hat es irgendwo eine Party gegeben. Man konnte leben, wie man wollte." Die 1970er-Jahre, die wunderbaren. Vieles schien so einfach. Vieles war erlaubt. Vieles weist schon in eine neue Zeit.
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