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Julia Scheib über Gemeinsamkeiten mit Max Verstappen: "Der Wille zu gewinnen. Manchmal sogar mit dem Kopf durch die Wand."

Zitate-Service „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ am 19. Oktober 2026

Julia Scheib
© ServusTV / Kirsten Frank / Grönländer
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Der Ski-Weltcup ruft! Julia Scheib und Giovanni Franzoni sprechen über ihre großen Ziele, Mario Stecher und Patrick Riml über die Zukunft des ÖSV, Skihallen und Marcel Hirscher. Außerdem blicken Tennis-Legende Thomas Muster und Turnierdirektor Herwig Straka auf die Erste Bank Open und Red Bull BassLine voraus. Die Sendung ist ab sofort bei ServusTV On verfügbar.
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Vor dem Skiweltcupauftakt in Sölden – die Überflieger!


„Es hat sich im Training ähnlich angefühlt wie letztes Jahr um die Zeit. Der Hang ist nach wie vor eine große Challenge. Das ändert sich, glaube ich, nie. Es war trotzdem ein schönes Gefühl. Der Hang war in perfektem Zustand und es war schon ein Genuss, dort herunterzufahren.“
Julia Scheib über die Rückkehr nach Sölden.

„Es bedeutet mir immer sehr viel, hier in Österreich zu sein. Es ist immer ein großes Vergnügen und nach dieser Saison spüre ich wirklich die Zuneigung von all den Österreichern.“
Giovanni Franzoni freut sich auf Österreich und Sölden.

„Ich muss schon ein wenig bremsen, denn ich sehe schon die anderen herunterfahren. Ich bin eine der Favoritinnen, aber nicht die alleinige Favoritin.“
Julia Scheib bremst die Erwartungshaltung.

„Der Wille zu gewinnen. Manchmal sogar mit dem Kopf durch die Wand. Das hat man bei Max Verstappen schon bei einigen Rennen gesehen. Ich habe auch schon einige Rennen gehabt, wo ich das versucht habe.“
Julia Scheib über eine Gemeinsamkeit mit Max Verstappen.

„Es ist schon der Reiz, ans Limit zu kommen. Das macht extrem viel Spaß, wenn du merkst, dass es gerade schneller geht, die Kurve besser gelungen ist. Aber es ist schon ein schmaler Grat.“
Julia Scheib über ihre Risikobereitschaft.

„Ich bin in Südamerika hauptsächlich Super-G und Abfahrt gefahren. Wir haben es auch mit dem Wetter gut erwischt. Trotzdem war es so, dass der Schnee sehr langsam war und da hatte ich die größten Probleme, wenn es vom Speed her dann schneller wird, weil sich dann einfach alles verändert. Du fährst anders in die Kurven rein, musst schneller umlegen und das geht mir noch ein bisschen ab. Da habe ich nach wie vor Probleme.“
Julia Scheib über Probleme im Speed-Bereich.

„Die Luft wird für mich dünner. Sie ist die beste Skifahrerin aller Zeiten und wenn die wieder mehr Riesentorlauf trainiert, dann sehe ich die schon ganz weit vorne. Das macht es aber auch sehr spannend für mich, weil man will ja besser werden und da braucht man auch die anderen Athletinnen, die dann wieder viel investieren. Dann weißt du am Start, dass du schon mehr brauchst.“
Julia Scheib über Mikaela Shiffrin.

„Ich versuche, die Rolle der Gejagten auszublenden, weil es wieder bei null anfängt. Ich muss wie letztes Jahr bei jedem Rennen meine Leistung bringen, sonst geht es nicht. Ich versuche schon, bei mir zu bleiben und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.“
Julia Scheib über die Rolle als Gejagte.

„Da gab es viele Momente in der letzten Saison. Viele erste Male: das erste Podium, der erste Sieg, die erste olympische Medaille. Alles in einer Saison und es ist schwierig, all diese Gefühle zu beschreiben. Aber der Sieg in Kitzbühel war schon besonders für mich.“
Giovanni Franzoni blickt zurück.

„Nach dieser Tragödie habe ich die negativen Emotionen in etwas Positives umgemünzt. Ich habe das Leben nun aus einer anderen Perspektive betrachtet.“
Giovanni Franzoni nach dem Tod seines Teamkollegen.

„Zu Beginn der Saison hätte ich mir nicht einmal vorstellen können, dass ich bei Olympia mitfahren darf. Überhaupt durch die Qualifikation zu kommen. Das auch noch in meinem Heimatland und dann auch noch in der ersten Startgruppe mit den besten Abfahrern der Welt. Dann noch aufs Podium zu fahren. Das war wie ein Märchen für mich.“
Giovanni Franzoni über Olympiasilber.

„Erst einmal wünsche ich ihm nur alles Gute und eine gute Erholung. Er ist so ein toller Typ und er arbeitet immer unglaublich hart. Ein ganz toller Sportler. Er hat eine Zeit lang den Sport geprägt und das nicht nur als Sportler, sondern auch als Mensch.“
Giovanni Franzoni über Aleksander Aamodt Kilde.

„Alle fragen mich nach den sportlichen Zielen, aber ich setze mir da gar keine Ziele in Form von Ergebnissen. Letztes Jahr wollte ich ein Podium holen und dann wurden es sechs. Also begrenzt du dich da manchmal selbst. Mein Ziel ist es, ein rundum guter Skifahrer und Sportler zu sein.“
Giovanni Franzoni über die Zielsetzung in dieser Saison.


Vor dem Skiweltcupauftakt in Sölden – Chefsache!

„Der Verlust von Markus Waldner ist immens. Er hat über viele, viele Jahre enorm gute Arbeit geleistet. Er hat das Skifahren auch in sehr schwierigen Zeiten ganz toll geführt. Und dass dies nun so abrupt endet, ist doch sehr überraschend und für den Skisport nicht fein.“
Mario Stecher über den Rücktritt von Markus Waldner.

„Man hat an vielen Dingen klarerweise gearbeitet und wollte wieder den nächsten Schritt machen. Und ich denke, dass man in Sölden das schon sehen wird.“
Mario Stecher sieht Fortschritte im ÖSV.

„Es war ein super Schachzug, dass Matthias Mayer zurückgekommen ist und ins Trainergeschäft einsteigt. Denn wenn man einen erfolgreichen Athleten hat, der seine Erfahrungen an die Athleten weitergibt, dann kann das in Kombination mit guten Trainern und guten Athleten einen großen Unterschied machen.“
Patrick Riml lobt den ÖSV.

„Eine Skihalle polarisiert natürlich. Das ist allen klar, aber auf der anderen Seite ist es eine Möglichkeit, wirklich niederschwelligen Zugang zum Schnee zu finden.“
Mario Stecher über Skihallen in Österreich.

„Mittlerweile hat sich alles ein wenig verschoben. Die Sommer sind wärmer, im Herbst wird es nicht so schnell kalt und im Frühjahr hat man immer super Verhältnisse. Vielleicht kommen auch die ersten Rennen zu früh, denn im September und Oktober hat jeder einen Stress, sich vorzubereiten.“
Patrick Riml über die Klimaänderung.

„Um den breiten Zugang zu schaffen, sicher in der Nähe eines Ballungszentrums. Wenn es in Richtung Spitzensport geht, vielleicht bei überdachten, vorhandenen Skipisten. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.“
Mario Stecher über mögliche Standorte in Österreich.

„Wenn man schon sagt, dass man groß denkt, dann sollte man auch Schneesport groß denken. Auch in Richtung Langlauf und Rodeln denken.“
Mario Stecher hat große Pläne.

„Auch wir wissen, dass wir momentan in Österreich in einer schwierigen Situation sind. Deshalb geht es um viele Stakeholder, die das mitfinanzieren sollten. Klarerweise nicht an den Staat denken, sondern es privat finanzieren. Da bin ich überzeugt, dass sich Leute und Firmen finden werden.“
Mario Stecher über die Finanzierung einer Skihalle.

„Marcel Hirscher gehen einfach die gewissen Trainingstage ab. Er hat jetzt ungefähr acht bis neun Tage und das ist einfach zu wenig, um mit den Topathleten mitfahren zu können.“
Patrick Riml über den Sölden-Verzicht von Marcel Hirscher.

„Red Bull ist jetzt der offizielle Energy-Drink-Partner des norwegischen Skiverbands. Das ermöglicht den Athleten, dass sie jetzt einen privaten Sponsor am Helm haben können. Das ist eine Win-win-Situation für alle.“
Patrick Riml über den neuen Sponsoren-Deal des norwegischen Skiverbands.

„Bei Lindsey Vonn stehen jetzt noch Operationen an. Sie hat noch sehr viel Metall und Schrauben in diesem Bein. Das Kreuzband muss auch noch repariert werden, dann muss man schauen, wie das alles funktioniert.“
Patrick Riml über Lindsey Vonn.


Spitzentennis in Wien

„Es ist ein unglaubliches Turnier mit einer Wahnsinnsgeschichte. Vor allem die letzten zehn Jahre mit dem Sprung in die 500er-Klasse. Und wenn man zurückschaut, hat kein Star nicht in der Wiener Stadthalle gespielt.“
Thomas Muster über die Erste Bank Open in Wien.

„Es ist nicht nur das Geld. Es ist eine Mischung aus der Stadt, die ist natürlich attraktiv. Die Restaurants, die Hotellerie, aber wir schauen auch, dass wir den Spielern vieles möglich machen.“
Herwig Straka über die Topstars in Wien.

„Das Hotelzimmer hat er schon ab Donnerstag gebucht. Er ist bis in die Haarspitzen voll motiviert.“
Herwig Straka über Alexander Zverev.

„Er hat so viel gewonnen im heurigen Jahr, war zweimal im Finale bei den Grand Slams, hat viele große Turniere gewonnen. Er ist topfit und hat viele Jahre darauf hingearbeitet, dass er das Ziel erreicht. Für mich eine total verdiente Nummer eins.“
Herwig Straka über die Nummer eins Alexander Zverev.

„Meistens gewinnen die Stars schon mit ihrer Aura. Mit dem Gedanken: ‚Gegen den kann ich eh nicht gewinnen.‘ Wenn man dieses Gefühl einmal verliert, muss man sich das wieder hart zurückerarbeiten, damit dieser Respekt wieder da ist. 80 Prozent der Partien sind schon vorher im Kopf gewonnen, bevor man auf den Platz geht. Das muss man den anderen Spielern zeigen, dass man irgendwie unbesiegbar und doch besser ist. Dass alle top Tennis spielen können, wissen wir, aber ein paar sind um ein paar Prozent besser. Das muss man den anderen immer wieder zeigen.“
Thomas Muster über die Topspieler.


Die aktuelle „Sport und Talk aus dem Hangar-7" Sendung ist auch bei ServusTV On verfügbar.


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