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Hans Krankl: „Ralf Rangnick braucht keinen Sportdirektor, weil er alles alleine macht“

Zitate-Service „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ am 28. September 2026

Hans Krankl
© ServusTV / Kirsten Frank / Grönländer
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Umbruch und Aufbruch bei ÖFB und DFB: Hans Krankl, Ralph Hasenhüttl, Florian Klein und Markus Babbel diskutierten bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ über neue Gesichter, alte Führungsspieler und die Zukunft mit Ralf Rangnick und Jürgen Klopp. Außerdem nahm Georg Pangl das System FIFA unter die Lupe. Die Sendung ist ab sofort bei ServusTV On verfügbar.
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Aufbruchsstimmung – ÖFB und DFB starten mit neuem Personal in die Nations League

„Die Punkte waren aber in Ordnung, aber richtig gescheppert hat es nicht.“
Hans Krankl über die zwei Siege der Nationalmannschaft.

„Natürlich war es eine Pflichtaufgabe, diese zwei Spiele zuhause zu gewinnen, aber es ist nicht so selbstverständlich, dass man nach einer WM dann wieder gleich so in die Spur findet.“
Ralph Hasenhüttl freut sich fürs Team.

„Das ist einmal so, dass es einen Generationswechsel gibt. Aber ich brauche nicht nachzuweinen. Es kommen sehr gute junge Spieler nach.“
Hans Krankl über den Umbruch.

Es ist schon was Neues, wenn solche Charaktere wegfallen, die über 10, 15 Jahre beim Nationalteam dabei waren, dann spielen sich auch Routinen ein. Ich glaube es ist nicht nur in der Kabine oder beim Essen ruhiger, sondern es ist auch medial ruhiger. Im Vorbericht jetzt auf die zwei Spiele, normal hat man immer irgendwas gehört von Marco oder von David, sie wurden hergenommen für Interviews. Man hat schon die Tage zuvor irgendwie gemerkt, es ist bald wieder ein Länderspiel und jetzt ist es so ein bisschen gewesen, wer spielt denn überhaupt, wo spielen wir?
Florian Klein über die Abwesenheit der „Alten“

„Auswärts ist es noch einmal etwas Neues und da wird man sehen, wie sie damit umgehen, wenn gewisse Charaktere nicht mehr dabei sind.“
Florian Klein über die anstehenden Auswärtsspiele.

„Wir züchten viel zu viele Kampfmaschinen. Wir brauchen einfach wieder mehr Fußballer.“
Hans Krankl übt Kritik an der Ausbildung.

„Einen Lamine Yamal kannst du nicht produzieren. Der entsteht einfach.“
Florian Klein über die Talententwicklung.

„Warum soll Österreich keinen Lamine Yamal herausbringen? Was ist der Unterschied zwischen Österreich und Spanien? Das kann ja nur in der Ausbildung liegen.“
Hans Krankl über Weltstars.

„Wir sind nicht die Nation, die jeden wegputzt. Das muss uns schon klar sein.“
Florian Klein über die Erwartungshaltung.

„Gewisse Charaktere wurden bei der WM auch hofiert und die sind jetzt nicht mehr da. Spieler wie Alaba und Arnautovic haben viel geleistet und die WM war der Höhepunkt ihrer Karriere. Deswegen mussten die auch spielen, obwohl es wahrscheinlich nicht die beste Wahl war.“
Ralph Hasenhüttl übt Kritik am WM-Auftritt des ÖFB-Teams.

„Udinese ist nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist ein Serie-A-Klub und ein sehr guter Klub.“
Hans Krankl über David Alaba und seinen neuen Klub.

„Das können sie sich nicht leisten, wenn ein Alaba in Form ist, dass man ihn nicht nimmt.“
Hans Krankl über ein Comeback von David Alaba im Nationalteam.

„Ich finde es sehr schwer, einem Ralf Rangnick einen Sportdirektor zur Seite zu stellen. Wer Ralf kennt und weiß, dass er etwas bewegen möchte, der weiß auch: Dann geht er nicht zu jemandem und sagt, dass er dort anrufen soll, sondern greift selbst zum Hörer und macht das.“
Ralph Hasenhüttl über einen neuen ÖFB-Sportdirektor.

„Es muss jemand Ralf Rangnick zuarbeiten, aber er muss immer der Entscheider sein.“
Ralph Hasenhüttl über das Profil.

„Ralf Rangnick braucht keinen Sportdirektor, weil er alles alleine macht.“
Hans Krankl hat eine klare Meinung hinsichtlich eines ÖFB-Sportdirektors.

„Schlussendlich waren die zwei Spiele ein Spiegelbild der letzten Jahre. Du hast das Gefühl gehabt: Jürgen Klopp kommt jetzt und es wird sofort alles besser. Das ist eben nicht der Fall, denn auch er braucht diese Zeit.“
Markus Babbel über den DFB-Umbruch.

„Wir reden von Zeit und von Testphase. Das Schlimme ist, dass du im Fußball eines nie bekommst, und das ist Zeit. Entwicklung darf immer stattfinden, aber bitte mit Ergebnissen.“
Ralph Hasenhüttl über Jürgen Klopp und das DFB-Team.

„Wenn man sieht, mit welchen Spielern die Deutschen die Spiele bestritten haben, dann ist das auch nicht mehr so wie früher. Da waren Namen von vielen Spielern dabei, wo du selbst einmal schauen musst: Bei welchem Verein spielen die in der Bundesliga?“
Florian Klein über das deutsche Team.

„Bei Bayern München sind mindestens 90 Prozent aller Spiele von Joshua Kimmich Weltklasse, aber da hat er in der Offensive auch Spieler wie Olise, Kane und Díaz. In dieser Mannschaft ist er absolute Weltklasse. Bei Deutschland sind diese Offensivspieler nicht vorhanden.“
Florian Klein über Joshua Kimmich.

„International habe ich bei Kimmich das Gefühl, dass er körperlich immer wieder an seine Grenzen stößt. Auch geschwindigkeitstechnisch. Wenn es gegen den Ball geht und es gilt, Angriffe zu verhindern, da ist er mittlerweile über seinen Zenit.“
Ralph Hasenhüttl über Joshua Kimmich.

„Wenn es wer schafft, dann Jürgen Klopp.“
Florian Klein glaubt an die Auferstehung der deutschen Nationalmannschaft.

„Ich habe mir als Trainer sehr viel von ihm abgeschaut.“
Ralph Hasenhüttl über das „Vorbild“ Jürgen Klopp.

Der Fußball in der FIFA-Falle

„Mir geht es um das System. Und wenn die Verbände ein System beschließen, das dem Präsidenten so viele Freiheiten gibt, dann muss man die Verantwortung schon bei den Verbänden suchen.“
Georg Pangl gibt vielen die Schuld.

„Wenn man darüber redet, wie man Geld in den Fußball bekommt, und wenn es dann durch Trinkpausen sein muss, da hört es sich bei mir auf. Egal, wie warm das Wetter ist. Das will keiner sehen.“
Ralph Hasenhüttl über die Trinkpausen bei der WM.

„Die FIFA macht schon sehr viel für den Weltfußball. Das muss man ganz objektiv sagen. Infantino hat das Geld vervielfacht. Er hat die Umsätze und Einnahmen vervielfacht.“
Georg Pangl sieht auch etwas Positives am FIFA-Präsidenten.

„Der ÖFB hat 13,5 Millionen Dollar aus der Weltmeisterschaft bekommen. Die Einnahmen waren bei 15 Milliarden Dollar. Wenn man dann weiß, dass bei der Klub-WM Red Bull Salzburg für drei Spiele zwei oder drei Millionen mehr bekommen hat, knapp 16 Millionen, als der ÖFB für vier Spiele und für ein ganzes Land. 50 Prozent bei der Klub-WM wurden ausgeschüttet von den zwei Milliarden Einnahmen. Eine Milliarde wurde verteilt. Bei der WM für die Nationalmannschaften wurden bis zu 15 Milliarden eingenommen und nur 870 Millionen verteilt. Da muss ich als Verbandspräsident sagen: ‚Das geht nicht. Wenn du deine Einnahmen verdoppelst, dann musst du auch meine Prämien verdoppeln.‘“
Georg Pangl über die Geldverteilung der FIFA.

„Wünschenswert wäre ein ehemaliger Spieler, der einen Weltnamen hat, der verschiedener Sprachen mächtig ist, der alle wieder mit ins Boot reinholt und der für sauberen Sport steht. Aber den sehe ich im Moment nicht.“
Markus Babbel hat einen Wunschkandidaten für einen FIFA-Präsidenten.

Die aktuelle „Sport und Talk aus dem Hangar-7" Sendung ist auch bei ServusTV On verfügbar.


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