Meldung vom 21.04.2026

Thomas Preining: „Ich habe früh begonnen, mir Feinde zu machen. Das hat gut funktioniert.“

Zitate-Service „Sport und Talk Spezial“ aus dem Schönberghof Spielberg am 20. April 2026

PW - 00 - Sport und Talk aus dem Hangar-7

Thomas Preining beim Interview

© Philip Platzer / ServusTV
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Zwischen Tragödie und Technikdebatte: Nach einem Todesfall rückt die Sicherheit im Motorsport in den Fokus. Gleichzeitig wächst die Kritik an der Formel 1 – zu komplex, zu wenig am Limit? Protagonisten aus der Szene um David Coulthard, Patrick Friesacher, Thomas Preining, Kelvin van der Linde, Leo Rammerstorfer oder Gustl Auinger sprechen über aktuelle Aufreger und blicken auf die Zukunft. Die Sendung ist ab sofort bei ServusTV On verfügbar.
Motorsport

„Es ist meine schönste Erinnerung im Motorsport. Ein Heimsieg ist das Schönste, was man feiern kann.“
Thomas Preining.

„Es kommen Erinnerungen vom Rookies Cup hoch. Vor der Kulisse bin ich mega motiviert. Da kommt schon eine riesengroße Vorfreude.“
Leo Rammerstorfer ist motiviert.

„Fürchterlich. Im Rennen kriegst du als Fahrer wenig mit. Ich habe die Rote Flagge gesehen, das war ein schlechtes Zeichen. Es war schnell klar, dass das eine drastische Situation ist. Wir haben dann damit gerechnet, dass es abgesagt wird. In seinen Ehren sind wir es dann dennoch gefahren. Motorsport ist gefährlich. Man muss an der Sicherheit arbeiten.“
Thomas Preining war nach dem Tod von Juha Miettinen geschockt.

„Man glaubt, dass einem das nicht passieren kann, bis es hautnah jemandem passiert. Ich musste bei jeder Kurve an ihn denken. Es war ein Wake-up-Call.“
Kelvin van der Linde hofft auf weitere Sicherheitsmaßnahmen.

„Am Ende ist man gespaltener Meinung, ob man fahren soll oder nicht. Es ist eine Extremsituation, die man nicht greifen oder beschreiben kann. Jeder weiß, dass ein Restrisiko da ist. Man darf nie aufhören, die Gefahr zu minimieren. Da muss man immer weitermachen.“
Luca Engstler will das Restrisiko möglichst gering halten.

„Max ist während Corona viel gefahren. Nach einem Rennen fliegt er nach Hause und fährt noch am Simulator. Er ist bereit, den Extrameter zu gehen. Er geht an die Grenze, das macht ihn aus.“
Kelvin van der Linde über Max Verstappen.

„Ich traue ihm zu, dass er sich schnell eingewöhnt. Er ist ein harter Racer, also wird ihm das schon taugen.“
Thomas Preining glaubt, dass Max Verstappen sich wohlfühlen wird.

„Wir haben uns gut vorbereitet und sind in den Startlöchern, scharren mit den Hufen.“
Thomas Preining mit einer klaren Kampfansage.

„Letzte Saison waren neun Fahrer im Titelkampf. Damit rechne ich heuer wieder.“
Thomas Preining erwartet einen engen Titelkampf.

„Ich habe mir die Konkurrenz angeschaut. Der erste Test war positiv. Letztendlich freue ich mich, wieder zurück zu sein.“
Kelvin van der Linde.

„Man muss schon realistisch sein. Mit dem neuen Auto haben wir mit einem weißen Papier angefangen. Wenn du gegen die Top-Brands bestehen willst, ist es eine Entwicklungsschlacht. Da haben wir noch Aufholbedarf.“
Luca Engstler hat mit seinem Team noch Luft nach oben.

„Ich glaube, dass da Porsche am meisten gegambelt hat.“
Luca Engstler über die Spielereien mit den Gewichten.

„Marco bringt viel Erfahrung mit ins Team. Das ist auch für mich wichtig, ich kann auf ihn aufschauen. Hoffentlich fahren wir zumindest zu Beginn gut im Team.“
Luca Engstler über Teamkollegen Marco Mapelli.

„Ich habe früh begonnen, mir Feinde zu machen. Das hat gut funktioniert.“
Thomas Preining über seine Geschichte mit Mick Schumacher.

„Es wird alles übertragen, gibt eine große Fanbase. Deshalb würde ich mir wünschen, dass wir heuer viel Action bieten können.“
Kelvin van der Linde hat viele Fans in seiner Heimat Südafrika.

„Es ist ein neues Projekt. Man will immer um Siege kämpfen, ist aber ein Prozess. Wir müssen eventuell nicht so lange warten, wie alle denken. Aber es dauert noch.“
Luca Engstler gibt sich und seinem Team noch Zeit.

„Die Rennen sind sehr spannend. Als Fahrer willst du aber so schnell wie möglich fahren. In den Kurven willst du zeigen, was du kannst. Das ist alles noch nicht ausgereift. Es wird besser werden. Sie mussten wegen dem Unfall eingreifen. Auf Stadtkursen wird es besonders ein riesiger Unterschied.“
Patrick Friesacher sieht die Fahrer nicht am Limit.

„Man hat den Bogen etwas überspannt. Als Zuschauer finde ich die Rennen ganz unterhaltsam. An der Rennstrecke denke ich mir aber, dass es wenig mit der DNA der Formel 1 und dem Fahren am Limit zu tun hat. Man versucht, aus der Misere zu kommen. Das wird, glaube ich, aber nicht gelingen.“
Christian Klien sieht die Formel-1-DNA verloren gehen.

„Du musstest früher aufpassen, nicht von der Strecke zu fliegen. Beim Qualifying muss der beste Fahrer alles rausholen können. Wenn die Kultkurven nicht mehr so besonders schwer sind … Früher haben die Fahrer noch zeigen können, was sie besser als die anderen macht. Wir verlieren die DNA, Fahrer müssen ans Limit gehen können.“
David Coulthard.

„Wir haben jetzt die Reaktion in Miami. Das wird wieder eine andere Strecke. Dort wird es kein großes Problem geben. Unfälle gehören dazu. Wenn jemand unverletzt das Auto verlassen kann, ist alles okay. Autos dürfen nicht abheben.“
David Coulthard über die Sicherheit.

„Du musst die Fahrer miteinbeziehen. Die sitzen im Auto. Das wäre für die Zukunft wichtig.“
Patrick Friesacher wünscht sich mehr Einbeziehen der Fahrer.

„Es fühlt sich nicht ganz so an. Sie haben viel Zeit investiert, hatten eine lange Durststrecke. Warten wir Miami ab und dann verstehen wir vielleicht, wie sich die Technik entwickelt. Natürlich kann er Weltmeister werden. Wenn du ein Siegerauto hast, kann ihm fast nur George Russell nahekommen. Der muss die Ellbogen ausfahren.“
David Coulthard über Kimi Antonellis WM-Chancen.

„Kimi gefällt mir sehr gut, ist sehr gereift. Mit Toto Wolff an seiner Seite tut er sich leichter. Aus dem letzten Jahr hat er sicher gelernt.“
Patrick Friesacher über Antonellis Entwicklung.

„Max ist ein Racer. Alles liegt in seiner Hand. Selbst wenn Red Bull nie mehr Weltmeister wird, haben sie ihr Ziel erreicht. Wenn es ihn kribbelt, wird er dabeibleiben. Er ist hungrig nach dem Wettbewerb, hat keine Angst, sich zu messen. Er steht da drüber. Ich hoffe, er bleibt. Er ist die Referenz, hat den Sport dominiert.“
David Coulthard hofft auf einen Verbleib von Max Verstappen in der Formel 1.

„Es war klar, dass wir nicht sofort Rennen gewinnen. Red Bull hat das Gesicht der Formel 1 verändert.“
David Coulthard über die Anfänge von Red Bull.

„Es ist schon ein großes Ziel, aber noch ein harter Weg. Ich bin in der Moto3, darf träumen und arbeite jeden Tag daran, dass ich dort hinkomme.“
Leo Rammerstorfer möchte in die MotoGP.

„Die großen Reisen waren jetzt einmal für mich ganz neu. Das Paddock ist viel größer, es schauen mehr Leute zu, die ein Auge auf dich haben. Das sind Sachen, die mir Spaß machen.“
Leo Rammerstorfer über die Unterschiede in der Moto3.

„Fürs Selbstvertrauen sind solche Bestätigungen ganz wichtig. Die Bestätigung, dass ich am richtigen Weg bin und dranbleiben muss. In Texas ging es dann schon wieder nicht so gut. Ups und Downs sind, glaube ich, ganz normal.“
Leo Rammerstorfer zeigt sich reflektiert.

„Der Rookies Cup, so toll er ist, ist ein Cup mit 26 Fahrern. Er hat gesagt, dass er es wissen will. Das ist eine fantastische Einstellung. Es ist ein Zwei-Mann-Team. Er muss das Potenzial des ganzen Teams für sich nutzen. Das ist eine Informationsflut, die er bisher noch nicht kannte. Er hat viel zu tun, aber ich glaube fest an ihn und werde ihn unterstützen, wo ich kann.“
Gustl Auinger.

„Er hat unglaublich schnell gelernt. Sein Interesse hat ihn rasant vorwärtsgebracht. Vorher kannte ich ihn auch nur aus den Medien. Es war sehr schön, ihn noch etwas näher kennenzulernen.“
Martin Bauer.

„Wenn Marquez ganz fit wird, ist er trotzdem noch ein heißer Titelkandidat.“
Leo Rammerstorfer über Marc Márquez.

„Ich bin unglaublich beeindruckt. Ich kann mich erinnern, wie er mit Tränen in die Box gefahren ist. Er hat seinen Weg in die MotoGP nicht selbst gewählt. Rossi hat ihm den Platz bei Aprilia verschafft. Er ist zu Großem fähig.“
Gustl Auinger über Marco Bezzecchi.

„Wir können das nicht sagen, weil er es selbst nicht weiß. Wenn das Motorrad eine Schwäche hat, schafft er es, sie zu überfahren. Er wird nicht jünger. Marco Bezzecchi hechelt hinter ihm.“
Gustl Auinger über ein mögliches Comeback von Marc Márquez.

„Man darf Ducati nicht abschreiben. Die werden aufholen. Wenn Marquez wieder zuschlägt, wird das natürlich eine Hausnummer.“
Martin Bauer.

„Pedro Acosta holt da mehr raus als die anderen. Ansonsten fehlt bei KTM noch das letzte Quäntchen, welches für den Titel fehlt. Das ist noch ein großer Sprung bis dahin.“
Martin Bauer.

„Die Unterschiede sind nicht so brutal. Es wird jetzt viel gesteuert. Es gibt Concession-Regelungen. Es gibt Zugeständnisse für schwächere Teams mit mehr Testmöglichkeiten. Ducati wird dagegen beschnitten. Da wird das Bild verzerrt. Eng kann es nur sein, wenn die Fahrer ihre Fähigkeiten ausspielen können.“
Gustl Auinger.
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