Meldung vom 19.05.2026

Andreas Herzog: „Ein Spieler wie Alaba ist mit 80 Prozent noch besser als viele andere.“

Zitate-Service „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ am 18. Mai 2026

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Andreas Herzog

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Österreich im WM-Fieber: Nicolas Seiwald, Andreas Herzog und Stefan Oesen sprachen über den WM-Kader, die Rolle von Führungsspielern sowie die Chancen des Nationalteams bei der WM. Auch ÖFB-Koch Fritz Grampelhuber gab Einblicke in die kulinarischen Vorbereitungen auf das Turnier. Zudem wurde diskutiert, wie KI und Datenanalyse Kaderplanung und Gegneranalyse im modernen Fußball bereits beeinflussen. Die Sendung ist ab sofort bei ServusTV On verfügbar.

Fußball


„Es ist das Highlight in einer Karriere. Für dein Heimatland bei einer WM aktiv zu sein – da kann sich jeder freuen. Noch dazu, wenn man, wie ich glaube, gut abschneiden wird. Die ganze Welt schaut da drauf.“
Andreas Herzog sieht die WM als Highlight für jeden Spieler.

„Im eigentlichen Sinn hat die Spielanalyse nicht so eine große Rolle gespielt. Da ist viel drinnen. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, sind das akribisch durchgegangen. Die Analyse hat das nach vielen Stunden mitentschieden. Der Trainerstaff hat entschieden. Wir versuchen das zu besprechen – in enger Zusammenarbeit mit der medizinischen Abteilung, die auch zu den Vereinen Kontakt hat.“
Stefan Oesen über viele Gedanken zur Kaderentscheidung.

„So wie es der Teamchef erklärt, macht es Sinn. In den wichtigen Spielen haben sie nach ihren Verletzungen trotzdem gute Leistungen gebracht. Ich dachte, dass einer von beiden schon dabei sein wird. Da hat jeder andere Ansichten. Es war sicher auch für ihn nicht einfach, den Spielern abzusagen. Die Spieler hatten ihren Traum vor Augen. Es ist schade, dass kein U21-Spieler dabei ist. Das ist unüblich. Da hätte ich zum Beispiel einen Hödl von Sturm Graz noch mitgenommen.“
Andreas Herzog fehlt die Jugend im Kader.

„Das Abwehrzentrum ist sehr gut besetzt. Wenn wir Spieler in einer solchen Dichte hervorgebracht haben, dann dort. Es war uns bewusst, dass das eng wird. Da geben Nuancen den Ausschlag. Wir gehen ins Detail und schauen uns genau die Profile an. Am Ende ist es wie ein Werkzeugkasten, den man nach Amerika mitnimmt. Manchmal braucht es einen Nagel, manchmal eine Schraube. Uns war bewusst, dass es da für einige eng wird und das tut auch weh. Diese Entscheidung müssen wir eben treffen.“
Stefan Oesen erklärt die Gedanken zum Kader.

„Ich habe mich sehr für den Affi gefreut, habe sehr lange mit ihm zusammengespielt. Dass er die Chance kriegt, freut mich. Er hat sich das verdient.“
Nicolas Seiwald freut sich auf David Affengruber.

„Er hat in Spanien sicher den nächsten Schritt gemacht. Da ist es logisch, dass man ihn mit der WM belohnt.“
Andreas Herzog über David Affengruber.

„Man muss keine Entscheidung treffen, wenn es noch nicht nötig ist. Man darf auch die Form oder kleinere Blessuren nicht negieren. Alle drei Torhüter haben ihre Qualitäten. Es ist noch nichts entschieden.“
Stefan Oesen legt sich noch nicht auf eine Nummer Eins fest.

„In Deutschland haben sie ein richtiges Thema. So darf es nicht ausarten. Ein bisschen Klarheit braucht es schon. Wenn ich als Offensivspieler auf Manuel Neuer zulaufe, muss ich mehrmals überlegen, wo ich hinschieße. Bei Oliver Baumann ist der Respekt sicher nicht ganz so groß. Für ihn wäre es aber sicher eine menschliche Katastrophe, wenn er jetzt doch nicht die Nummer Eins ist.“
Andreas Herzog über die Tormannsituation bei der deutschen Nationalmannschaft.

„Ich wusste damals schon, dass ich unter Ralf Rangnick eine gute Rolle einnehmen kann, und habe mich über ihn sehr gefreut.“
Nicolas Seiwald über Ralf Rangnick als Teamchef.

„Seit Nicolas Seiwald bei Salzburg weg ist, gewinnen sie nichts mehr. Er stellt sich in den Dienst der Mannschaft und das schätzt Rangnick sicher an ihm. Auf seiner Position ist er einer der wichtigsten Spieler. Wenn Messi zum Dribbeln beginnt, wird es ihn sicher brauchen.“
Andreas Herzog über Nicolas Seiwald.

„Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Er hat den größten Pressing-Index. Wenn wir den Ball erobern, schafft er es, den Ball aus dem Gegnerdruck zu nehmen. Ohne ihn kommen Chancen nicht zustande. Er nimmt Spieler mit Balleroberungen aus dem Spiel. Das zeigt sich in der Spielzeit. Das lässt sich bei ihm sehr gut manifestieren.“
Stefan Oesen bricht eine Lanze für Nicolas Seiwald.

„Weltmeister kann selbst eine große Nation nur mit Teamgeist werden. Bei uns muss die ganze Nation zusammenhalten. Es wird schwer. Jeder will sich zeigen. Beim zweiten und dritten Spiel auf der Bank zu sitzen, war die größte Niederlage meiner Karriere.“
Andreas Herzog war enttäuscht.

„Der Fritz hilft uns mit der Ernährung extrem. Das ist für uns sehr wichtig. Er macht einen richtig guten Job. Wir kriegen von ihm alles, was wir brauchen.“
Nicolas Seiwald über den ÖFB-Koch.

„Wir sind teilnahmeberechtigt und demnach ist es möglich. Wenn er den Druck aufbaut, muss er auch liefern. Das freut mich. Ich habe mir bis zum Finale nichts vorgenommen.“
Stefan Oesen über die Ansage von Marko Arnautovic.

„Er ist richtig durchtrainiert und steht im Saft. Er bringt sich immer sehr ein. Es triggert ihn auch nach der langen Karriere immer noch. Er brennt auf das Turnier. Er steht immer zur Verfügung. Auch bei den Übungen, die ihm keinen Spaß machen.“
Stefan Oesen über Marko Arnautovics Feuer.


„Das muss das Ziel sein. Gegen Jordanien musst du einmal gewinnen, damit du Lockerheit bekommst. Sonst bist du gegen die besseren Gegner unter Zugzwang. Nach der Gruppe ist es abhängig, wie die anderen Spiele ausgehen. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir gute Ergebnisse erwarten. Wenn wir ein, zwei K.-o.-Spiele sehen, können wir zufrieden sein.“
Andreas Herzog bleibt sachlich.

„Selbstvertrauen ist bei den Mittelstürmern ganz wichtig. Die wichtigen Spieler, die den Unterschied machen können, brauchen eine breite Brust.“
Andreas Herzog über Kalajdzic, Arnautovic und Gregoritsch.

„Beim Nationalteam haben wir uns aber nie Sorgen gemacht, wenn die Spieler beim Verein nicht spielen. Bei uns wird eine neue Platte aufgelegt. Gregerl hat trotz Ups und Downs immer geliefert. Marko sowieso. Sasa wäre ohne seine Verletzungen in einer anderen Liga. Er hat seine Geduld und seine Arbeit jetzt auch gekrönt. Über alle drei Stürmer sind wir sehr glücklich.“
Stefan Oesen weiß, dass die Dynamik beim Nationalteam besonders ist.

„Er ist in seinem letzten Vertragsjahr, spielt bei Real Madrid. Dann war er verletzt. Da ist es klar, dass er nicht zu so vielen Einsätzen kommt. Trotzdem zeigt er immer wieder seine Klasse mit seiner Übersicht. Auch im Zweikampf ist er wieder voll dabei. Ich bin guter Dinge, dass das gut aussehen wird.“
Stefan Oesen sieht auch David Alaba wieder voll auf der Höhe.

„Ich erwarte, dass er so aufgebaut wird, dass er gegen Jordanien als Kapitän die Mannschaft aufs Feld führen wird. Ein Spieler wie Alaba ist mit 80 Prozent noch besser als viele andere. Jetzt soll er noch ein bisschen herangeführt werden und dann wird er die Mannschaft von hinten führen.“
Andreas Herzog baut auch bei weniger Leistungsvermögen auf Kapitän David Alaba.

„Mit seiner Erfahrung und seinen Erfolgen kann er vielen Spielern helfen. Er kann der Mannschaft viel vermitteln, hat eine positive Ausstrahlung. Ich hoffe trotzdem, dass er am Spielfeld stehen wird.“
Andreas Herzog über David Alaba als Non-Playing Captain.

„Es gibt keine ganz großen Überraschungen. Die Mannschaft hat eine innere Kraft gebildet. Somit ist es schlüssig, dass wir mit diesem Kader zur WM fahren. Wir sind sehr optimistisch. Der Start ist ganz wichtig. Das Jordanien-Spiel zeigt die Richtung.“
Peter Schöttel.

„Wir wollen alle Spielphasen simulieren und Automatismen etablieren. Wir bereiten uns auf Tunesien vor, werden es aber nicht ganz hoch hängen. Tunesien trifft es sehr gut. Sie spielen ähnlich wie Jordanien.“
Stefan Oesen sieht Tunesien als perfekten Testgegner.

„Nach einer langen Zeit bist du froh, wenn du jetzt runterkommst. Dann willst du dir gegen Tunesien eine Brust holen. Wenn du in Amerika angekommen bist, wird es täglich immer spannender. Wir sind besser als Jordanien und sollten mit drei Punkten starten.“
Andreas Herzog über die tägliche Spannungssteigerung.

„In der Wissenschaft formuliert man eine Hypothese und versucht, die zu beantworten. Ein Datenanbieter stellt im Fußball etwas Tolles vor, aber dann fragt man sich, was es uns bringt. Für uns macht dieses Tool sehr viel Sinn. Die Daten, die wir jetzt haben, bringen wir in Fragen und diese werten wir aus. Darauf zu verzichten, nimmt einem einen Vorteil. Mit Daten kann man mehr erfahren, als man als Trainer sieht.“
Stefan Oesen erzählt von der täglichen Arbeit mit Daten.

„Es war kaum Mittelfeldpressing zu sehen, weil man da immer ausweichen kann. Das wird sich auch bei der WM auswirken. Es wird ein Mann-gegen-Mann-Pressing und dann ein tiefer Block. Das ist ein Trend.“
Stefan Oesen über Veränderungen der Spielsysteme.

„Elfmeterschützen haben wir alle analysiert und vorbereitet.“
Stefan Oesen.

„Nicolas Seiwald ist auf seiner Position anhand der Werte der zweitbeste Spieler der Bundesliga.“
Jan Wendt.

„Man kann nun auch ganz spezifisch analysieren und bekommt sehr viel Kontext, wodurch man viel bessere Fragen stellen kann. Ich muss wissen, was ich von meiner Mannschaft erwarte. Ob ich Nici, Xaver oder Grillo nehme – alle sind super. Aber was will ich von einem Sechser?“
Stefan Oesen muss die Daten richtig verarbeiten.

„Den Erfolg hat nicht die KI, sondern die Sportdirektoren, die unser Tool bedienen. Wir können jede Tabelle bis auf wenige Punkte vor der Saison vorhersagen. Zu 90 Prozent entscheidet die Kaderqualität über den Erfolg. Sperren und Verletzungen gleichen sich aus. Die Masse der Vorhersage muss richtig sein. Fußball wird durch Glück und Zufall entschieden. Am Ende einer Saison ist es trotzdem verdient.“
Jan Wendt über Vereine, die PLAIER nutzen.

„In den nächsten drei bis fünf Jahren, bis jeder eine leistungsfähige KI einsetzt, wird es auf den Kader und nicht auf die Spielsysteme ankommen. Wenn die Spielsysteme angegriffen werden, wird es auf kleinste technische Finessen gehen. Da wird alles ganz eng beisammen sein. Das ist aber noch in weiterer Ferne und viel Spekulation.“
Jan Wendt über die weitere Entwicklung.

„Es geht um Pre- und Ingame-Prediction. Man kann alles machen. Aber es geht in erster Linie noch um die Kaderzusammenstellung. Trainer fremdeln gerade noch mit der Ingame-Prediction, aber wir haben alles parat.“
Jan Wendt sieht noch viel Potenzial und weitere Verwendung.
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