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Meldung vom 29.05.2019

Servus Reportage: Überleben im Ernstfall – Katastrophenszenario Blackout

Do., 11.07., ab 21:15 Uhr
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Am Übungsgelände des Niederösterreichischen Zivilschutzverbands

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Je hochtechnisierter eine Gesellschaft funktioniert, desto verletzlicher ist sie. Plötzlich fällt der Strom aus und damit die Heizung, der Kühlschrank und das Internet. Der Handyakku ist voll, aber niemand ist erreichbar. Die Supermärkte sind geschlossen, Tanken ist nicht möglich, der Bankomat streikt: ein Blackout in ganz Österreich. Was tun, wenn weder Grundversorgung noch Kommunikation funktionieren? Experten sprechen im Zusammenhang mit einem solchen Stromausfall längst nur mehr von einem "Wann",  nicht von einem "Ob". Diese Reportage fragt nach: Ist der Staat auf die moderne Bedrohung vorbereitet, oder wird die Gefahr unterschätzt?

Anders als Naturkatastrophen tritt der Blackout in Sekundenschnelle ein. Mit dem Strom verabschieden sich binnen Minuten auch die Wasserversorgung, Fernsehen, Mobilfunknetze, Internet und Ampelanlagen. Elektrische Türen bleiben geschlossen, Lifte bleiben stecken. Nach 24 Stunden verstopfen die Verkehrswege durch Autos, denen das Benzin ausgegangen ist. Nach 48 Stunden können Kerzen und Gaskocher in den Wohnungen zu Brandherden werden. Abwässer fluten die Straßen und werden zum Seuchenherd. Nach 72 Stunden, befürchten viele, regiert das reine Faustrecht.
 
Droht Österreich ein Blackout?
Die europäischen Stromautobahnen sind am Limit. Nicht nur kalte Winter, sondern auch heiße Sommer wie im Jahr 2018 bringen Österreichs Stromversorgung an ihre Grenzen. Allein im August produzierten die heimischen Kraftwerke 20 Tage in Folge weniger Energie, als benötigt wurde. Störungen und Angriffe nehmen zu. Der Schriftsteller Marc Elsberg, Autor des Bestsellers "Blackout", glaubt, dass nicht nur der Staat, sondern auch die Bürger schlecht vorbereitet sind: "Wir haben in unserer Gesellschaft den großen Luxus, sehr gut funktionierende Systeme zu haben. Dabei haben wir aber in den letzten Jahrzehnten übersehen, dass diese Systeme womöglich auch einmal ausfallen können. Wenn jeder die offiziellen Empfehlungen befolgen würde und Vorräte für zehn bis 14 Tagen zu Hause hätte, dann hätten wir weniger Probleme im Fall eines Blackouts. Für unsere Eltern war es noch selbstverständlich, eine gut gefüllte Speisekammer zu haben, heute ist das leider nicht mehr der Fall." Ist der Staat auf die moderne Bedrohung vorbereitet. Oder wird die Gefahr komplett unterschätzt?

Über „Servus Reportage“ 
Themen aus dem täglichen Leben, die uns alle bewegen. Die Servus Reportage nähert sich kritisch, einordnend und lösungsorientiert wichtigen Fragen und macht sich auf die Suche nach greifbaren und konkreten Antworten. Donnerstags ab 21:15 Uhr bei ServusTV. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servus.com/servus-reportage

Über ServusTV
ServusTV richtet sich an ein weltoffenes und vielseitig interessiertes Publikum im deutschsprachigen Fernsehraum. An Menschen mit Meinung und Anspruch. Ein Programmschwerpunkt ist die Heimatregion des Senders: der Alpenraum. Als Sender mit Vollprogramm bietet ServusTV aber noch viel mehr: Von aufwändigen Reportagen und preisgekrönten Dokumentationen über packende Sportereignisse und bildstarke Spielfilme bis zu Information und Talk am Puls der Zeit. ServusTV liefert Kultur, Heimat, Natur, Unterhaltung, Sport und Informationen stets in höchster Qualität. Einfach gut fernsehen. Weitere Informationen finden Sie auf servustv.com.
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