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Meldung vom 11.07.2019

Österreichs Seen: Ein gefährdetes Gemeingut?

Factum

Gundula Geiginger und Michael Fleischhacker moderieren abwechselnd

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rein rechtlich gesehen darf jeder in Österreichs Seen baden, allerdings braucht man dafür freie Zugänge zum See. Ein schwieriges Unterfangen, denn viele heimische Seen sind zu großen Teilen verbaut. Die Bundesländer und Gemeinden entscheiden unterschiedlich, wo gebaut werden darf und wo nicht. "Factum" hat 12 Seen unter die Lupe genommen und auf ihre Zugänglichkeit hin vermessen. Weitere Themen dieser Sendung: Albtraum Pflegekind, die Doppelmoral der Studenten, DNA-Tests und Bienensterben.

Albtraum Pflegekind
Der Traum vom Kind sollte sich für die Bergers doch noch erfüllen: Das Ehepaar entschloss sich, den erst eineinhalb Wochen alten David aufzunehmen. David ist eines von knapp 14.000 Kindern in Österreich, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Für die Bergers war das Pflegekind eine willkommene Alternative zur Adoption eines Kindes, denn eine Adoption ist mit einer Wartezeit von bis zu sieben Jahren verbunden. Aber nach dem ersten Jahr wurde aus dem Traum vom Kind langsam ein Albtraum. David wurde zunehmend aggressiv, fiel in Kindergärten auf, brachte Tagesmütter zur Verzweiflung. Mit fünf Jahren wünschte sich David eine Pistole, um alle umzubringen. Jetzt ist David acht Jahre alt, hat eine mehrfache psychiatrische Diagnose und Pflegeeltern, die sagen: "Davids leibliche Mutter hatte während der Schwangerschaft psychotische Schübe. Das Jugendamt hat uns das nicht gesagt. Wenn wir das gewusst hätten, dann hätten wir David nicht bei uns aufgenommen." Tragischer Einzelfall oder Systemversagen?
 
Keine WG mit Mohammed? Die Doppelmoral der Studenten
Weltoffen, tolerant und international: So würden sich viele Studenten selbst beschreiben. Sie sind der Rückhalt von Parteien links der Mitte und von Demonstrationen gegen die fremdenfeindliche Linie der türkis-blauen Regierung. Die Toleranz der Studenten endet aber an der eigenen Wohnungstür. Wer sich mit einem muslimischen Namen auf eine WG-Annonce bewirbt, der erhält in den seltensten Fällen eine Rückmeldung. In einzelnen Fällen dauert die Suche über ein Jahr an. Das haben "Factum"-Recherchen gemeinsam mit Studenten der FH Wien ergeben. Studenten sagen von sich selbst, dass die Herkunft ihrer Mitbewohner für sie keine Rolle spielt. Praktisch ist oft das Gegenteil der Fall.
 
Das große Bienensterben: Alles nur Panikmache?
"Stirbt die Biene, stirbt der Mensch" - dieses angebliche Einstein-Zitat wird seit Jahren immer wieder benutzt, um auf das Bienensterben aufmerksam zu machen. Dabei gibt es weder einen Beleg dafür, dass der große Wissenschaftler diesen Satz jemals ausgesprochen hat, noch Hinweise dafür, dass es ein flächendeckendes Bienensterben gibt. Und trotzdem schlagen Umweltaktivisten Alarm: Die Landwirtschaft sei eine Gefahr für die Biene und wenn nicht bald eine Trendwende hin zum Bio-Anbau kommt, rottet der Mensch nicht nur die Biene, sondern am Ende sich selbst aus. Große Worte, große Panik, große Interessen? Eine genauere Analyse zeigt, dass der zwischenzeitliche Rückgang der Honig-Bienenvölker vor allem auf einen Rückgang der Imker zurückzuführen war. Seit einigen Jahren nimmt sowohl die Zahl der Imker als auch die der Bienenvölker wieder zu. Ein Problem gibt es dagegen bei den Wildbienen. Wie steht es wirklich um die Bienen im Land und in der Welt? 
 
DNA-Tests: Was sie uns wirklich über unser Erbgut verraten
Seit ein paar Jahren boomen Selbsttest-Kits zur Bestimmung der eigenen Herkunft. Das Versprechen der Labors: Antworten auf Fragen wie "Wo komme ich her?" und "Aus welchen Weltregionen stammen meine Ahnen?". In den Ergebnissen liest man dann, dass man zum Beispiel zu 34 Prozent aus Westeuropa stammt, zu 22 Prozent aus Osteuropa und sechs Prozent vom Balkan. Doch ist das wirklich so? Und: Macht man zwei Tests von unterschiedlichen Anbietern, bekommt man zum Teil extrem unterschiedliche Ergebnisse. Wie kann das sein?
 
Moderation: Gundula Geiginger

Über "Factum"
"Factum" setzt auf hochwertige, außergewöhnliche Darstellungsformen und modernen Datenjournalismus. Die Sendung steht für tiefgehende und gründliche Recherche zu aktuellen Themen aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. "Factum" – jeden Mittwoch ab 22:15 Uhr bei ServusTV. Weitere Infos und die Sendungen zum Nachsehen gibt es auf servus.com/factum.

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