Im Bann des Großglockner "Bergwelten" am Mo., 28.04., ab 20:15 Uhr Der Großglockner ist ein dominanter Berg, nichts überragt ihn in seinem weiten Umkreis. Seit der Erstbesteigung im Jahr 1800 spielt der Großglockner eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus. Großen Anteil daran hatte der gebürtige Prager Kaufmann Johann Stüdl, der vor 100 Jahren in Salzburg verstarb. Im Jahr 1869 gründete er in Kals den ersten Bergführerverein der Ostalpen und legte damit den Grundstein für das organisierte Bergführerwesen am Großglockner. Das brachte Lohn und Arbeit nach Kals. Die Bergführer haben bis heute großen Anteil am florierenden Tourismus der Region. Sie lehren Schüler das richtige Verhalten am Berg, bringen ihren Gästen die Natur in unvergesslichen Bergtouren rund um den Glockner näher und sie wissen, was zu tun ist, wenn die Nerven einmal blank liegen. Doch der Großglockner birgt auch Gefahren: Am 18. Januar ereignete sich ein tragisches Unglück, bei dem eine junge Salzburgerin am Berg ihr Leben verlor. Solche Vorfälle erinnern daran, wie wichtig Erfahrung, Vorbereitung und die richtige Ausrüstung im Hochgebirge sind. Um zu zeigen, wie man sich auf eine anspruchsvolle Wintertour richtig vorbereitet, steigt "Bergwelten" mit zwei Kalser Bergführern über den winterlichen Stüdlgrat auf den Gipfel des Glockner. Dabei geben die Bergführer wertvolle Tipps zu Technik, Sicherheitsmaßnahmen und den besonderen Herausforderungen einer Winterbesteigung. Die Dokumentation ermöglicht auch auch einen Blick auf die Rettungseinsätze am Großglockner. Exklusiv begleitet "Bergwelten" die Crew des Rettungshubschraubers ‘"Martin 4", bietet spannende Einblicke in deren Arbeit und zeigt, worauf es bei Rettungsaktionen im winterlichen Gebirge ankommt.